Vision

Update vom September 2016: 

Es erweist sich leider als recht schwierig (oder kostspielig ...), im öffentlichen Raum Tafeln mit QR-Codes aufzustellen, weil es bedauerlicherweise zu viel Vandalismus gibt.

Eine andere - inzwischen auch in einigen Museen durchaus gebräuchliche - Technologie zum Erschließen von Text- und Audio-Dateien sind sog. Beacons. Das sind unscheinbare, wetterfeste und intelligente "Plastik-Käfer", deren Inhalt z.B. mit dem Chrome-Browser oder mit der "Physical Web App" von einem in der Nähe befindlichen Smartphone ausgelesen werden kann. 

Drei Test-Beacons liegen auf meinem Schreibtisch und ich hoffe, Ihnen den Prototyp beim realen Stadtrundgang am 11.11.2016 präsentieren zu können.

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In Frankfurt wurden Tafeln wie diese an Kunstwerken im öffentlichen Raum angebracht. Wer den QR-Code z.B. mit seinem Smartphone scannt, bekommt Informationen zu dem Kunstwerk aus einem bestehenden Internet-Portal ganz unkompliziert als Text angezeigt.

Qr-projekt-taunusanlage-beethoven-denkmal-2011-ffm-029
By Dontworry (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons


Mit dem "Kielwasser-Projekt" soll Hans Henny Jahnn in Hamburg ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Anders als in Frankfurt sollen an den Stationen aber vor allem Audio-Texte oder Musik erklingen und Hamburg mit diesem Audio-Guide - zumindest temporär - in ein großes Open-Air-Museum für Hans Henny Jahnn verwandeln. Auch Menschen, die noch nie etwas von Jahnn gehört haben, ihn daher weder lesen, noch nach ihm im Internet suchen würden, bekämen quasi im Vorbeigehen einen optischen Anreiz und eine Ermunterung, sich einmal mit Jahnn zu beschäftigen. So ähnlich (bzw. sicherlich etwas dezenter) könnte es dann z.B. am Familiengrabmal einmal aussehen:

Foto und Montage: Kerstin Kafke


(Probieren Sie es doch einfach sofort hier am Bildschirm aus - es funktioniert auch jetzt schon !)





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